Die Lüneburger Hafenbahn - Lünebahn

Die Lüneburger Hafenbahn

Die Lüneburger Hafenbahn wurder Mitte der 70er in Betrieb genommen. Sie zweigt vom Anschluss der Theodor-Körner-Kaserne ab, welcher wiederum von der OHE-Strecke Lüneburg-Bleckede abzweigt. Die recht umfangreichen Gleisanlagen erschließen weite Teile des Industriegebietes Hafen, inklusive des Hafenbeckens. Während der Westkai am häufigsten angefahren wird, sehen der Westkai und die anderen Anschlüsse nur selten Betrieb. Seit 2004 sind die Osthannoverschen Eisenbahnen (OHE) samt ihres Tochterunternehmens Unikai für den Güterumschlag zuständig.

Auf dieser Karte lässt sich der Verlauf der Lüneburger Hafenbahn zusammen mit den Bildern gut nachvollziehen. Leider wurde das Hafenbecken mitsamt der Gleise nicht kartographiert.


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Hinterm BÜ Meisterweg zweigt von der Bleckeder Strecke die Hafenbahn ab. Links ist das OHE-Gleis in Richtung der Elbstadt, rechts macht das Hafengleis eine Kurve.

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Dann geht es in ein kleines Waldstück. Geradeaus geht es, nachdem die B4 unterquert wurde, zum Anschluss der Theodor-Körner-Kaserne, links geht es weiter zum Hafen.

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In Ebensberg führt die Hafenbahn für ein paar hundert Meter aus dem Wald, um dann wieder im Dickicht zu verschwinden. Dies ist die einzige Stelle, an der man ein Wohngebiet sieht. Ansonsten führt sie durch Waldgebiet. Blick in Richtung Meisterweg…

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… und in Richtung Hafen.

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Und hier kommt das Gleis am Hafen an un geht zunächst in drei Gleisen auf.

hafen6Zuerst wird die Elso-Klöver-Str. gekreuzt.

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Links geht es in Richtung des Hafenbeckens, geradeaus geht es parallel der Elso-Klöver-Str. weiter.

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Der kanalseitige Teil des Hafenbeckens verfügt zwar über keinen Kran, wohl aber über die entsprechenden Schienen. Hier scheint länger nichts gefahren zu sein.
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Blick in die andere Richtung.

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Die andere Seite des Hafenbeckens ist ebenfalls zweigleisig ausgebaut und hat einen Kran. Auch dort sieht man, anders als das Bild vermuten lässt, nur recht selten Bahnverkehr.

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Die Gleisanlagen im Industriegebiet Hafen sind durchaus großzügig dimensioniert.

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Dieses Hafenbeckengleis endet am Wendehammer vor der New-York-Hamburger Gummi-Waaren-Compagnie AG

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Die anderen Gleise kreuzen nach dem Hafenbecken-Abzweig die Otto-Brenner-Straße und verlaufen dann parallel zur Hohenhorststraße, einer Sackgasse. Die Gleise hingegen führen weiter…

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… unter der Straße Richtung Bleckede hindurch. Rechts ist noch, schwer zu erkennen, ein Abzweig zum Lüneburger Eisenwerk und einem weiteren Unternehmen östlich davon. Geradeaus geht es weiter zur Palettenfabrik Lüneburg…

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wo die Gleise schließlich vor der Gebrüder-Heyn-Str. enden.

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Hier ein Foto Richtung Gebrüder-Heyn-Str.

4 Antworten “Die Lüneburger Hafenbahn”

  1. L. Strehse sagt:

    Die Hafen Lüneburg GmbH hat in 2015 / 2016 die Hafenbahn ( Industriebahn Ost ) grunderneuert, so dass die vorhandene Eisenbahninfrastruktur wieder vollumfänglich nutzbar ist. Informationen zum Hafen Lüneburg, sowie die Hafenbahn findet man unter http://www.hafen-lueneburg.de

  2. michael helms sagt:

    alter Ringlokschuppen am Lüneburger Bahnhof/ wer hat noch alte Aufnahmen Danke im Voraus

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  1. […] Theodor-Körner-Kaserne verfügt bereits über einen Gleisanschluss, von dem auch die Hafenbahn abzweigt. Im Meisterweg mündet der Anschluss die die Bahnstrecke Lüneburg-Bleckede. Bleibt zu […]

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