erixx fährt zw. Lüneburg und Dannenberg auf der Wendlandbahn - Lünebahn

Ab 2014: erixx fährt zwischen Lüneburg und Dannenberg auf der Wendlandbahn

Die Ausschreibung des Dieselnetzes Südostniedersachsen(Lünebahn berichtete), welches auch die Bahnstrecke Lüneburg – Dannenberg Ost („Wendlandbahn“) beinhaltet, ist beendet: Ab dem Winterfahrplan 2014 wird die in Soltau ansässige einhundertprozentige OHE-Tochter „erixx GmbH“ mit einem modernen Triebwagen des Typs Alstom Coradia Lint 54 unter anderem auf der Wendlandbahn unterwegs sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf welchen weiteren Strecken der erixx ab 2014 unterwegs sein wird und weitere Details erfahren Sie im Folgenden in der Pressemitteilung der LNVG:

 

 

Presseinformation
der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG)
Neues Bahnunternehmen verbindet Harz und Heide
• Erixx setzt sich in Ausschreibungswettbewerb durch
• Neue Coradia Lint lösen Neigetechnik-Züge ab
Kurt-Schumacher-Straße 5
30159 Hannover
Tel: 0511 – 5 33 33 – 0
www.lnvg.de
Hannover/Braunschweig, den 19.12.2012 Mit neuen Zügen übernimmt das Bahnunternehmen
Erixx GmbH von 2014 bis 2029 den Personenverkehr auf den Eisenbahnstrecken Hannover –
Hildesheim – Bad Harzburg, Braunschweig – Uelzen, Braunschweig – Goslar/Bad Harzburg
und Lüneburg – Dannenberg. Die 100prozentige Tochter der Osthannoversche Eisenbahnen AG
setzt sich damit nach dem Gewinn des „Heidekreuzes“ 2011 erneut in einem europaweiten
Ausschreibungswettbewerb gegen mehrere Bieter durch und löst zum Fahrplanwechsel im
Dezember 2014 den aktuellen Betreiber DB Regio AG ab. Das teilten die Landesnahverkehrsgesellschaft
Niedersachsen mbH (LNVG), der Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB)
und die Region Hannover am Mittwoch in Hannover mit.
„Erixx hat für die ausgeschriebenen Betriebsleistungen von fast drei Millionen Zugkilometern
das beste Preis-Leistungs-Verhältnis geboten“, erläutert Hans-Joachim Menn, Geschäftsführer
der für das Wettbewerbsverfahren federführenden LNVG, die Vergabeentscheidung zugunsten
des in Soltau ansässigen Bahnunternehmens. Der Verbandsdirektor des ZGB, Hennig Brandes,
ergänzt: „Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Umsetzung des „Regionalbahnkonzeptes
2014+“ im Großraum Braunschweig erfolgt“.
Die Qualität des Verkehrsangebotes wird sich weiter verbessern, versprechen LNVG-Chef und
Verbandsdirektor. Beide weisen auf den Einsatz neuer, komfortabler Züge und zusätzlicher
Kundenbetreuer hin, auf Videokameras und große Info-Monitore in den Wagen, mit denen
Reisende sich über ihre Anschlüsse wie auch etwaige Verspätungen informieren können.
Auf der Expresslinie Hannover-Goslar-Bad Harzburg dürfen sich Bahnnutzer zudem über eine
neue abendliche Direktverbindung freuen. Von Bad Harzburg besteht täglich um 21.48 Uhr die
Möglichkeit, mit dem Regionalexpress nach Hannover zu fahren, und in Richtung Harz verlässt
der letzte Zug die Landeshauptstadt um 22.48 Uhr. Auf den dieselbetriebenen Nord-Süd-
Strecken im Großraum Braunschweig wird das Angebot von Braunschweig nach Uelzen mit
zusätzlichen Zügen in der Hauptverkehrszeit und einer Ausweitung des täglichen Fahrplans in
die Abendstunden verbessert und in den Harz nach Goslar und Bad Harzburg fahren die Züge
ab Dezember 2014 in einem verlässlichen Stundentakt.
Am meisten ins Auge fallen, sind sich Menn und Brandes einig, werden aber die fabrikneuen
Regionalzüge. Für rund 120 Millionen Euro hat die LNVG bei Alstom in Salzgitter insgesamt 28
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Dieseltriebwagen vom Typ Coradia Lint 54 bestellt. Die barrierefreien und mit mehr Sitzplätzen
ausgestatteten Züge werden nicht nur die 40 Jahre alten Wagen ersetzen, die derzeit zwischen
Hannover und Bad Harzburg unterwegs sind. Auch die wegen ihres hohen Energieverbrauches
unwirtschaftlichen und bei Fahrgästen aufgrund ihrer Enge, Geräuschkulisse und fehlenden
Barrierefreiheit unbeliebten Neigetechnik-Züge werden abgelöst. Zwischen Braunschweig und
Uelzen sowie zwischen Lüneburg und Dannenberg dürfen sich Reisende ebenfalls auf die
spurtstarken, mit neuester Abgastechnologie und großen Panoramafenstern ausgestatteten
Züge freuen. Sie lösen dort die fast 30 Jahre alten Wagen vom Typ VT 628 ab. „Mit dem neuen
Coradia Lint 54 werden wir künftig mehr Menschen zum Bahnfahren bewegen“, prognostizieren
Menn und Brandes eine steigende Nachfrage.
Die jetzt vergebenen Strecken zählen zu dem aus zehn Eisenbahnlinien bestehenden Diesel –
netz Südostniedersachsen, das in zwei Losen und mit einem jährlichen Fahrtenprogramm von
rd. 6,6 Millionen Zugkilometern ausgeschrieben wurde. Wer das andere Los mit den Regionallinien
Göttingen – Kreiensen – Bad Harzburg, Göttingen – Northeim – Nordhausen, Bodenfelde –
Northeim, Braunschweig – Seesen – Osterode- Herzberg, Braunschweig – Schöppenstedt und
Braunschweig – Salzgitter- Lebenstedt künftig fährt, ist noch offen. Weil das einzige Angebot
wegen Unwirtschaftlichkeit nicht zum Zuge gekommen ist, wird die LNVG in den nächsten
Tagen einen Teilnahmewettbewerb im EU-Amtsblatt starten, um gegebenenfalls noch andere
Unternehmen für einen Markteinstieg zu interessieren. Etwaige Bewerber können dann bis
Ende Januar 2013 gegenüber der für dieses Netz federführenden LNVG ihr Interesse bekunden.
Kontakt für die Redaktionen:
Rainer Peters, Pressesprecher LNVG
(0511) 5 33 33-170; peters@lnvg.de
Klaus Abelmann, Pressesprecher Region Hannover
(0511) 616 – 2 20 80; klaus.abelmann@region-hannover.de
3 D-Grafik des neuen CORADIA Lint 54
Gisela Noske, Pressesprecherin ZGB
(0531) 2 42 62-52; g.noske@zgb.de

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