Die Elbmarschbahn - Lünebahn

Die Elbmarschbahn

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Die Schrift hält länger als der Personenverkehr – und hoffentlich auch länger als die Parabolantenne.

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Kurz hinter dem Haltepunkt verlassen wir Winsen parallel der Tönnhäuser Straße. Im Hintergrund sieht man die Schranken…

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…dieses Bahnüberganges. Kommt ein Zug, wird die Zufahrt zur Ortsumgehung abgeriegelt.

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Hier geht es weiter.

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Wenn man heranzoomt, erkennt man auf der linken Seite den Anschluss des Winsener Furnierwerkes – es war sehr groß und ist leider vor einigen Jahren nach der Insolvenz liquidiert worden.

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Hinter dem Furnierwerk und vor dem Abzweg der Tönnhäuser Umschlagstellen kann man die Strecke vom Gewerbegebiet Winsen-Boschstr. sehen.

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Von Nettelberg aus blicken wir auf den Beginn der Tönnhäuser Umschlagstelle. Hinten erkennt man noch das ehemalige Furnierwerk.

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Die gleiche Position ohne Zoom. Die Ölabfüllanlagen wurden abgebaut – zum Abstellen von Waggons und zum Kalirangieren eignen sie sich jedoch noch immer sehr gut.

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Hier überquert das Kaligleis die Staße.

31-kaliGleiche Position mit Zoom auf den Hintergrund.

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9 Antworten “Die Elbmarschbahn”

  1. Ernst Dirk Meyer sagt:

    Bahnübergang Bürgerweide:
    Schulweg für Viele
    Im Schuljahr 1971/72 wurd hier eine Schüleren von einem Zug erfasst. Ich sah die Leiche vom Klassenzimmer im Obergeschoss des 1. Traktes der Realschule.
    Vorbeifahrende Güterzüge unterbrachen den Untericht.Schüler zählten die Kaliwaggons.

  2. Ernst Dirk Meyer sagt:

    An der Ölumschlaganlage wurde bis zur Wiedervereinigung Flugkraftstoff für den Flughafen Hannover aus Schiffen in einen Lagertank und von dort in die Tankwagen gepumpt. Danach lief diese Versorgung über eine zuvor von der Nato genutzte Pipeline. In einem Weiteren Tank wurde Heizöl gelagert.

  3. Ernst Dirk Meyer sagt:

    Die Kaliumschlaganlage in Nettelberg ersetzte ab 1970 die Umschlaganlage in Fahrenholz. Kali wurde von der Bahn in Schiffe Umgeschlagen. ab 1972 wurde er in der Halle zwischengelagert und von dort auch auf LKW verladen. Der Deichverteidiungsweg muste wegen der Halle verschwenkt werden. In der Bauphase führte mein Schulweg durch die entstehende Halle.

  4. Ernst Dirk Meyer sagt:

    In Mover gab es noch um 1970 einen Lockschuppen, zu dem das jetzt abgetrennte Gleis führte . daneben war ein Chemikalienlager. Der Schuppen gehörte zur landwirtschaftlichen Bezugsgenossenschaft. Mann konnte sich dorthin per Bahn z.B.Mineraldünger Kohle aber auch Stückgüter liefern lassen. Im Bahnhof gab es noch eine Gaststätte mit einer Kegelbahn, die jetzt im Kiekeberg steht. Daneben war die Fahrzeugwaage. Außerdem war dort die Sparkasse untergebracht. Der Wirt betrieb die Sparkasse und gab die Waren aus. Den Fahrkartenverkauf habe ich nicht mehr erlebt.

  5. Ernst Dirk Meyer sagt:

    In Fahrenholz wurde in den fünfziger & 50iger Jahren u.a. Kali und Schweröl umgeschlagen. Außerdem gab es einen Kran, dessen Fundament noch im Vorland existiert. Dort gab es auch 2 Gleise Die Spundwand ist auch noch da. Das Bild zeigt das Betriebsgebäude. Hinter dem Fenster war der Pausenraum, an dem sich ein Umkleideraum mit Spinden Anschloss. Im Hintern Teil des Gebäudes waren 2 Büros. Im hinteren arbeitete Herr Strohwaldt (Bild auf der Ausstellung 2012 im Marstall)

  6. Ernst Dirk Meyer sagt:

    Der Mast in Mover ist kein Telegrafenmast sondern trug die Zuleitung für die Bahnhofsbeleuchtung
    Es gab aber noch in den 60iger Jahren an der Bahnstecke eine Telefonleitung, die mit vielen Drähten bestand, die von 2 Querstangen auf Masten gehalten wurden. An jeder Station gab es ein Bahntelefon. In Fahrenholz war es in Herrn Strohwaldts Büro (Bild in Ausstellung im Marstall- Herr Strohwaldt benutzt es gerade – Das Posttelefon daneben hätte Gebühren verursacht.) In Nettelberg war es in einer Wellblech-Telefonzelle am Betriebsgebäude der Ölumschlaganlage
    Damals verlief das Gleis auf einem Sandbett. Daneben war der Streckenläuferpfad, der von Fahrenholz aus auch gern von Radfahrern als Abkürzung nach Mover genutzt wurde.

  7. Ernst Dirk Meyer sagt:

    In Winsen Nord stieg man aus, wenn man in der Stadt einkaufen wollte oder zum Jahrmarkt auf der Bleiche.

    Dass der Triebwagen am Abend auch mal 30 min wartete bis der Film im Kino zu ende war, weiß ich nur aus Erzählungen

  8. Holzklotz sagt:

    Hallo,

    vielen Dank, dass Sie Ihre Erinnerungen hier derart plastisch niedergeschrieben haben.

    Die Ausstellung und die damit verbundene Fahrt mit dem „Ameisenbären“ haben mir übrigens sehr gut gefallen.

  9. Peter sagt:

    Ein großes Dankeschön für die tollen Fotos.
    Ein paar Erinnerungen von damals sind mir spontan eingefallen:
    Von der Strecke Winsen Süd nach Niedermarschacht habe ich meine ersten Kindheitserinnerungen an die große Eisenbahn. Wir wohnten in einer Werkswohung der Möbeltischlerei Schlumbohm in der Eckermannstraße 36. Als etwa dreijähriger Spöks habe ich mit meinem Freund kleine Steinchen auf die Gleise gelegt. Der kleine Triebwagen (natürlich der Ameisenbär), der die Strecke täglich mehrmals befuhr, fuhr über die Steinchen und es knallte immer so schön. Es ging so lange gut, bis mein Vater das Ganze mitbekam und dann gab es Haue und Stubenarrest.
    Waren das noch Zeiten…. eben 50er Jahre. Später als Schüler, von der Schule kommend, sind wir natürlich auf den Gleisen Richtung Krohnsbruch gelaufen, denn in der Stettiner Straße hatten meine Eltern mittlerweile ein Einfamilienhaus gebaut.
    Einmal waren mein Schulfreund und ich so in ein Gespräch vertieft, dass wir die aus Richtung Winsen Nord kommende kleine Dampflok nicht mitbekamen.
    Ein langer Pfiff und wir waren aus dem Gleisbett.
    Der Lokführer schimpfte aus der langsam vorbeifahrenden Lok laut und deutlich vernehmlich. Anschließend haben wir das nicht mehr gemacht, man lernt ja dazu…
    Waren das noch beschauliche Zeiten…

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