Wendlandbahn wird attraktiver: Dichtere Taktung an Sonn- und Feiertagen. - Lünebahn

Wendlandbahn wird attraktiver: Dichtere Taktung an Sonn- und Feiertagen.

Ab dem Fahrplanwechsel am 11.12.2011 wird es auf der Bahnstrecke Lüneburg-Dannenberg zusätzliche Züge geben: Ab Lüneburg werden sonn- und feiertags statt vier  zukünftig fünf Züge ins Wendland fahren, nämlich um 8.40 Uhr, 11.40 Uhr, 14.40 Uhr, 17.40 Uhr und außerdem um 20.40 Uhr. Bisher gab es lediglich vier Verbindungen nach Dannenberg.

Die Heidemetropole wird an jenen Tagen ab Sonntag von vier statt lediglich drei Zügen erreicht. Diese fahren vom Bahnhof Dannenberg Ost um 10.11 Uhr, 13.11 Uhr, 16.11 Uhr und 19.11 ab.

Diese Verbesserung erachte ich als wertvollen Schritt, das strukturschwache Wendland an Lüneburg anzubinden. Die nächste Stufe wäre die Erhöhung der Höchstgeschwindigkeit (derzeit 60 km/h) und die Einrichtung zusätzlicher Kreuzungsmöglichkeiten, so dass zwei Triebwagen auf der Strecke verkehren können. Das würde jedoch größere Investitionen in den Gleisbau und in die technische Sicherung von Bahnübergängen erfordern. Ob dafür Gelder bereitgestellt werden, steht derzeit in den Sternen. Außerdem wäre es der Rentabilität der Strecke zuträglich, an Bahnhöfen und Haltepunkten die Möglichkeiten des Fahrkartenkaufes zu offerieren. Aktuell existiert lediglich in Lüneburg ein Fahrkartenautomat. Zusätzlich gibt es in Hitzacker und Dannenberg Fahrkartenschalter, die jedoch nicht immer während der Verkehrszeiten geöffnet sind. Wer in Wendisch Evern, Vastorf, Bavendorf, Neetzendorf, Leitstade, Göhrde oder Dahlenburg zusteigen will,  erhält mit Glück beim Triebfahrzeugführer ein Billet. Aus diesem Umstand leite ich ab, dass ein nicht unerheblicher Teil der Fahrgäste kostenlos befördert wird.

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